Von einer ebenso virtuosen wie auch einfühlsamen und sicheren Interpretin wie dieser Musikerin, die bereits zahlreiche zeitgenössische Werke zur Uraufführung gebracht hat, können heutige Komponisten nur träumen!
Journal21 | Laura Weidacher


 

Die Erkundung des tönenden Innenlebens von Akkordeon, Posaune und Trompete wurde erdacht und notiert von Mischa Käser, Helmut Lachenmann und HK Gruber und hier auf allerhöchstem Niveau solistisch nachvollzogen durch Olivia Steimel, Mike Svoboda und Simon Höfele.

Südwest Presse | Susanne Eckstein


​Neue Musik für die Kombination Gitarre und Akkordeon, mehr Nische geht kaum. Aber auch aufregender geht es kaum, denn die unerschrockene Entdeckerlaune, mit der die beiden Musiker neue Repertoirewelten erobern, ist phänomenal. ... Doch was am Ende von dieser CD bleibt ist nicht der intellektuelle Anspruch oder der Grad an Komplexität dieser Musik, die auch eine ungeheuer sinnliche und emotionale Seite hat. Da müssen die beiden Interpreten durchaus mal zu ungewöhnlichen Mitteln greifen, denn flüstern, pfeifen oder rufen gehört nicht unbedingt zum Standartrepertoire der Spielanweisungen. Beide machen nicht nur das ganz ausgezeichnet, auch die Intensität ihres Spiels trägt ganz entscheidend zum nachdrücklichen Eindruck dieser CD bei. Und ganz nebenbei widerlegt dies auch eines der gängigsten Vorurteile gegenüber Neuer Musik, die, so sagt man oft, verkopft und unzugänglich sei. Man muss die Ohren nur mal unvoreingenommen aufmachen. Hier lohnt es sich ganz ungemein.
Klassik heute | Guido Krawinkel

 

Le Trio SÆITENWIND nous fait découvrir avec virtuosité un univers de couleurs très expressives. Bien que traditionnellement évoluant dans des registres différents, les trois instruments: accordéon, saxophone et violoncelle, montrent des possibilités d’interactions spectaculaires.

Ce qui a façonné les performances de la soirée était l’abondance des possibilités sonores. Les musiciens en faisant corps avec leurs instruments ont franchi leurs limites et se sont retrouvés dans une interaction intensive parfaitement synchronisée : en soupirant, battant, respirant, soufflant, se lamentant, en chantant et en tenant des tons expressifs, stridents. Une performance fascinante, inattendue et impressionnante. 

Corina Fleury | Fondation L'Abri


Im Würzburger Duo Steimel-Mücksch hat die ungewöhnliche Paarung zwei Interpreten gefunden, deren Klangsensibilität fasziniert. 
​Heilbronner Stimme | Leonore Welzin


Ihre fingerfertige Virtuosität auf dem anstrengenden Instrument ist wirklich außergewöhnlich, die saubere Umsetzung der schwierigen Partituren unbestritten eine herausragende Leistung ... Die zart gestrickten romantischen Harmonien der vier choralartigen Sätze von César Franck waren bei Olivia Steimel in guten Händen, und bei den zierlichen Charakterstücken von Jean-Philippe-Rameau, die den Abschluss bildeten, bewies sie perlende und blitzende Virtuosität, gepaart mit Stilgefühl und Spielwitz, getragen von filigraner Leichtigkeit - Barockes einmal anders.
Südwest Presse | Susanne Eckstein


Umso erfrischender ist es, Musikerinnen wie die deutsche Akkordeonistin Olivia Steimel am Solistenpult zu erleben. Frei von hochtoupiertem Virtuosentum brachte sie mit dem Stück "Spriti" des zeitgenössischen finnischen Komponisten Jukka Tiensuu die heiligen Hallen des grossen Saals in der Musikakademie zum Zittern ...  Olivia Steimel absolvierte dieses physisch und technisch anspruchsvolle Stück mit eifrig mutigem
Engagement. Das rhythmisch schnelle Schütteln des Balgs, schnelle polyfone Läufe in der rechten und linken Hand, wilde Cluster-Kaskaden, all dies brachte sie energetisch, aber nicht überstürzt auf die Bühne. 

Basellandschaftliche Zeitung | Anja Wernicke

 

Каждый из солистов трио – музыкант высочайшего уровня. ... И всё же то, что в своих музыкальных сферах так мастерски смогли сделать и Йонас Чанц, сыгравший для нас на тройной линейке саксофонов (сопрано, теноре и альте), и Оливия Штаймель, аккордеон которой способен был звучать, словно маленький «живой» духовой оргáн, оказалось невероятно интересно и притягательно!

Igor Korjabin | belcanto.ru

Accompanied by Olivia Steimel, the Swiss choir also performed other contemporary pieces exploring the combination between voices and the accordion, an unusual fact in the choral literature. Often, this instrument is used only as harmonic and rhythmic support for popular and traditional music, especially those in a dancing style. In this case, particularly, it was a fundamental part of the polyphonic construction, reiterating the different aspects of the musical narrative, employing both traditional as well as modern, expanded techniques. Undoubtedly, it was a memorable performance.

​Música e Poética | Vladimir da Silva

 


Zunächst war die komplexe Komposition "Echoräume" von Ulrich Kreppein zu hören... Das fulminante Ensemble Illegal mit Alessia Park (Sopran), Olivia Steimel (Akkordeon), Kasia Kadlubowska (Schlagzeug) und Marija Skender (Klavier) gestaltete dieses Stück mit spieltechnischer Reife.
Der neue Merker | Alexander Walther


Christian Morgensterns "Galgenlieder" im Basler Gare du Nord: Kammermusik auf höchstem Niveau.
Badische Zeitung | Nikolaus Cybinski


Mit dem sympathischen Duo Olivia Steimel und Josef Mücksch gab es einen experimentierfreudigen Abend mit modernsten Kompositionen... Das Ganze ist für die Instrumentalisten äußerst anspruchsvoll in der technischen Ausführung, zeigte aber auch, wie fein die beiden Duo-Partner aufeinander abgestimmt sind, mit welcher Perfektion sie alle Finessen ihres Instruments jeweils beherrschen. ... Anhaltender Beifall für ein Duo, das viel kann, das viel wagt!
Erlanger Nachrichten | Sabine Kreimendahl 


Interessant und eindrücklich war es gewiss; umso mehr, weil das Trio auch traditionelle Literatur hervorragend interpretieren kann. ... Das melodietragende Saxophon und begleitende Akkordeon flochten eine Musik aus reinster Harmonie und Klangschönheit, besonders ausgeprägt im mittleren, langsamen Satz. Es war ein Beispiel, dass Musik auch Unsagbares ausdrücken kann.
Zofinger Tablatt | Kurt Buchmüller


Die «Ouvertüre nach französischer Art» in h-Moll schrieb Johann Sebastian Bach für Cembalo. Das Stück ist bereits in seiner Originalfassung höchst virtuos; umso bewundernswerter, wie souverän Olivia Steimel das Werk für ihr Instrument, das Akkordeon, adaptiert hat und mit welcher Souveränität sie die zahlreichen halsbrecherischen Passagen nicht nur meisterte, sondern musikalisch gestaltete und mit spielerischer Leichtigkeit zum Klingen brachte.
fricktal.info | hpg


»SÆITENWIND« nennt sich das Trio mit Karolina Öhman am Cello, Olivia Steimel am Akkordeon und Jonas Tschanz an den Saxofonen. Was sie vorstellen, ist auf dem aktuellen Stand der Neuen Musik: sehr schroff, sehr avanciert – und manchmal auch poetisch leise. ... Die drei Musiker setzen das technisch souverän und mit viel Elan um. ... Olivia Steimel steuert am Akkordeon feinfühlig das Spektrum von lärmenden Clustern zu hauchfeinen Glanzlichtern. ... Ein guter Auftakt. 
Reutlinger General-Anzeiger | Armin Knauer


Zur Auflockerung hatte man die junge, aus Achern stammende Konzertakkordeonistin Olivia Steimel verpflichtet, die einer variierten Gavotte von Jean-Philippe Rameau mit einer geschmeidigen, weichen Phrasierung Klangnuancen abgewann, die so auf dem Cembalo oder Klavier unmöglich wären ... Im Akkordeonstück "Antiodromea" des Schweden Henrik Ajax vollzog Steimel eindrücklich die Metamorphose von zartesten Pianotönen bis hin zu extrovertiertem, engagiertem Zugriff aufs Instrument. 

Badische Neueste Nachrichten


Canadian composer Allan Bell told the Happening Festival audience in Calgary that  Olivia's interpretation of "and the end is the beginning"  had been a 'rare transcendental listening experience' for him.  Olivia is an amazing young musician who performs contemporary music with insight and depth, an inspiration for composers to work with and for listeners to be converted into accordion and new music lovers.
Hope Lee, Komponistin


Das Trio Satis, das am Sonntag das Konzert in der Reihe „Neue Kammermusik“ in der Kapelle des Vonderau Museums bestritt, erwies sich als Ensemble von exzellenten Interpreten. Das sah, hörte und erlebte man in beeindruckender Weise. Vor allem war die Mitwirkung eines Akkordeons am Sonntag gewiss für viele Zuhörer eine besondere Attraktion, dargeboten durch Olivia Steimel, die ihrem Instrument das gesamte Repertoire orchestraler Farben entlockte ... In dem mit „Jeux d’anches“ betitelten Beitrag des Finnen Magnus Lindberg war dann Olivia Steimel solistisch zu erleben. Hier glaubte man ein ganzes Blasorchester zu hören: mit teilweise krassen Gegensätzen von hellen und dunklen Klängen und expressiver Balgführung ... Josef Mücksch und Olivia Steimel gelang ein spannendes Klang-Tableau.
Fuldaer Zeitung | Nikolaus Frey


In ihrer Kombination (...) entfaltet sich ein Universum der Farben und Ausdrucksnuancen, das das Trio SÆITENWIND mit viel Können und Engagement zur Entfaltung bringt. ... Was die Darbietungen des Abends prägte, war die Fülle der Klangmöglichkeiten, die die Komponisten offenbar dazu inspiriert, die Wundertüte der avancierten Klangerzeugung auszuschütten. ... Die Instrumente überschritten ihre Grenzen und fanden sich im intensiven Zusammenspiel auf einer neuen Ebene. ... Seufzen, Klagen, feines Singen, expressive Haltetöne, Schrilles. Eine beeindruckende Darbietung. Lebhafter Applaus. 

Reutlinger Nachrichten | Susanne Eckstein


Nach der Pause demonstrierte Olivia Steimel an einer Komposition von Per Norgard, »Anatomic Safari« von 1967, welche Klangwelten ein Komponist dem Instrument abgewinnen kann, wenn er es sich quasi anatomisch vornimmt, mit Bereichen wie "Respiration", "Clusters", "Percussion" und weiteren Findigkeiten. Eine spannende Vorführung, zwingend vorgetragen.
Zunder | Der Blog


Die beiden Instrumentalistinnen, Bernadette Schmidlin am Klavier und Olivia Steimel am Akkordeon, überzeugten mit ihrem virtuosen und doch einfühlsamen Spiel. Neunzig Minuten Top-Einsatz ohne Unterbruch verdient besonderes Lob.
fricktal24.ch | Peter Bürgisser-Maeder

Olivia Steimel © 2019